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04.04.2017

17:11 Uhr

Biga Data im Wahlkampf

Renaissance der Haustür

VonChristoph Herwartz

PremiumMit großen Datenmengen könnte sich der Wahlkampf in Deutschland revolutionieren. Darin liegen Gefahren, aber auch neue Chancen. Im besten Fall führen die Methoden Volk und Volksvertreter näher zusammen. Eine Analyse.

Datenanalysen können dabei helfen, einen Klassiker des Wahlkampfs wiederzubeleben: Hausbesuche. picture alliance /dpa

CDU-Wahlkampfzentrale im Konrad-Adenauer Haus in Berlin

Datenanalysen können dabei helfen, einen Klassiker des Wahlkampfs wiederzubeleben: Hausbesuche.

DüsseldorfDie deutschen Parteien machen sich daran, ihre Wahlkampfmethoden dem Stand der Technik anzupassen. Das ist gut so. Wahlkämpfer aus anderen Ländern wundern sich schon lange darüber, dass deutsche Parteimitglieder ihre Zeit noch immer darauf verwenden, Laternenmasten mit Plakaten vollzukleben. Parteien in Großbritannien und den USA sammeln seit Jahrzehnten Daten über ihre potenziellen Wähler und nutzen sie für Hausbesuche. Während eines Wahlkampfs mehrfach von derselben Partei besucht zu werden ist nicht unüblich. Dabei wird auch nach der politischen Einstellung gefragt. Die Antworten fließen in den Datenpool ein und werden bei der nächsten Runde Hausbesuche genutzt.

Die Methode findet auch online...

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