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05.02.2015

09:49 Uhr

Bildung

Die Abbrecher-Republik

VonBarbara Gillmann, Frank Specht

PremiumFachkräfte werden verzweifelt gesucht. Doch viel zu oft schmeißt der Nachwuchs hin, bevor in Schule, Ausbildung oder Uni ein Abschluss winkt. Wirtschaft und Politik machen sich gegenseitig für die Misere verantwortlich.

Die Zahl der Schulabbrecher sinkt langsamer als gedacht. picture alliance/dpa

Kanzlerin Merkel vor einer Schulklasse

Die Zahl der Schulabbrecher sinkt langsamer als gedacht.

BerlinDie Ziele waren hochgesteckt: „Wir wollen den Anteil der Schulabbrecher bis 2015 auf vier Prozent halbieren“, versprachen Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten beim Bildungsgipfel 2008 in Dresden. Aber das Ziel wird wohl verfehlt. Fast sechs Prozent der Jugendlichen starten ins Berufsleben und haben nicht mal einen Hauptschulabschluss in der Tasche. In der Berufsausbildung fallen die Zahlen dann noch düsterer aus: Inzwischen wird jeder vierte Azubi-Vertrag vor der Prüfung aufgelöst. Am schlimmsten ist die Situation dann an den Hochschulen: 28 Prozent der Bachelor-Studenten geben vorzeitig auf.

Die Bildungsrepublik ist in Wahrheit eine Abbrecher-Republik. „Schlecht für die Jugendlichen und schlecht...

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