Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

30.04.2015

09:07 Uhr

BND-Affäre

Minister in Erklärungsnot

VonTill Hoppe, Daniel Delhaes

PremiumDie Bundesregierung windet sich in der BND-Affäre. Inzwischen rückt Innenminister de Maizière – früherer Chef des Kanzleramts – ins Zentrum der Kritik. Nach langem Schweigen meldet sich der Minister nun selbst zu Wort.

German Interior Minister Thomas de Maiziere arrives for a cabinet meeting at the Chancellery in Berlin April 29, 2015.  REUTERS/Hannibal Hanschke Reuters

Thomas de Maizière:

Der Bundesinnenminister gerät immer stärker in die Defensive.

BerlinThomas de Maizière hat lange geschwiegen. Weder zu den Vorwürfen in der BND-Affäre hat er sich in den vergangenen Tagen geäußert noch zu seinem Umgang als Verteidigungsminister mit dem Sturmgewehr G36. „Kein Kommentar“ lautete die Antwort auf Fragen zu seiner Verantwortung – bis Mittwochmittag. Da brach der heutige Innenminister sein Schweigen – der Druck war zu groß geworden, nachdem er sich auch noch der „Lüge“ bezichtigen lassen musste.

De Maizière nennt die Vorwürfe „Unterstellungen“. Sie seien „nicht wahr, und das ergibt sich aus den Unterlagen selbst“, erklärte er in einer Stellungnahme. Zur Aufklärung beitragen konnte oder wollte er aber...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×