Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

19.01.2017

16:49 Uhr

Bundeshaushalt

Staat mit Magersucht

VonMartin Greive

PremiumEs spricht einiges dafür, dass der Staat sein überschüssige Geld in den Schuldenabbau steckt. Doch gleichzeitig muss die Politik dringend die Rahmenbedingungen für höhere Investitionen schaffen. Ein Kommentar.

Der Bund muss sorgsam mit seinem überschüssigen Geld umgehen umgehen. dpa

Schlagloch in Berlin

Der Bund muss sorgsam mit seinem überschüssigen Geld umgehen umgehen.

Wie glänzend Deutschland finanziell dasteht, zeigen die jüngsten Zahlen aus dem Westen der Republik: Wenn selbst Nordrhein-Westfalen keine neuen Schulden mehr macht, ertrinkt der Staat wirklich im Geld.

Die Bürger sollten sich im Strom der schlechten Nachrichten über diese gute Meldung freuen. Natürlich sind die Haushaltsüberschüsse zu einem Großteil glücklichen Umständen wie den Niedrigzinsen und dem Euro-Kurs zu verdanken. Aber diese Rahmenbedingungen haben andere Euro-Länder auch – und stehen dennoch nicht so gut da.

Die Bürger sollten den Moment auch genießen, weil die goldenen Zeiten bald wieder vorbei sein könnten. Im Bundeshaushalt 2018 fehlen derzeit zehn Milliarden Euro. Das Loch...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×