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Bundestagswahl 2017
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11.08.2017

06:17 Uhr

Exklusive Allensbach-Wähleranalyse

Deutschland will den Wechsel – aber nicht mit Martin Schulz

PremiumDie zweite große Allensbach-Umfrage im Auftrag des Handelsblatts zeigt: Eine deutliche Mehrheit aller Befragten möchte im Herbst weg von der Großen Koalition in der Bundesregierung. Doch der SPD-Spitzenkandidat ist keine attraktive Alternative.

Birgit Schössow

DüsseldorfMartin Schulz baut sich für die Kameras auf. Er steht im Innenhof des Saxonia Bildungswerks in Halsbrücke. Er wird gleich sein Standardplädoyer für die berufliche Qualifizierung halten, für den Respekt vor dem Individuum, für mehr soziale Gerechtigkeit. Da spricht ihn ein schwedischer Journalist von der Seite an: „Spüren Sie eine Wechselstimmung?“, fragt er. „Ich spüre sie nicht.“

Schulz gibt sich tapfer. „Es sind noch sieben Wochen, der Wahlkampf fängt erst jetzt richtig an.“ Die Leute würden aus dem Urlaub zurückkommen und sich erst langsam mit den politischen Inhalten befassen. „Die Bestandsverwaltung, die Frau Merkel betreibt, ist zu wenig“, sagt Schulz. „Wir müssen...

Kommentare (5)

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Herr Christian Körner

11.08.2017, 10:59 Uhr

Die emotionale Flüchtlingspolitik mit dem Mantra "Wir schaffen das" frustriert viele Europäer. Die pragmatische Hilfe über UN-HCR wurde nicht in Betracht gezogen. Die von Europa frustrierten Britten verabschiedeten sich im Brexit. Europa versucht dem Flüchtlingsstrom Herr zu werden, Italien wird alleine gelassen - und trifft dann eben auch einsame, wohl sinnvolle Entscheidungen.
Merkel hat sich in den Urlaub verabschiedet, aber schon seit einigen Monaten.
In den USA dürfen die Präsidenten nur zweimal gewählt werden, schön, wenn dies auch für Deutschland gelten würde.
SPD+Linke spielt das Thema Verteilung.
Grüne wünschen sich Elektroautos - mit viel Elektrosmog. Biogasanlagen, die den Anbau von Mais fördern und durch die Düngung das Trinkwasser verseuchen - auch Ministerpräsident Seehofer mag Biogasanlagen.
AFD haben ein Programm doch keine Vertrauen erweckende Mannschaft.
Bliebe da noch die FDP, die hat Herrn Lindner, gibt es da sonst noch jemanden?

Herr Hubert Anderl

11.08.2017, 11:25 Uhr

Herr Körner,
die FDP hat doch kein Programm, sie will lediglich ein Zünglein an der Macht sein, man könnte dies auch Opportunismus nennen (so überflüssig wie ein Kropf).

Bleiben wir beim Vertrauen, dieses sprechen Sie der AfD grundsätzlich ab. Kennen Sie denn einen AfD-Politiker persönlich, dem sie weniger vertrauen würden als den Politikern, die jetzt regieren?
Auch ein L wird nach der Pfeife von AM tanzen! Sie ist die reinste Machtpolitikerin, das hat sie gelernt.

Diese Alternativlosigkeit ist konzeptlos, jede Diskussion und jede andere Meinung wir niedergemacht. Ist dies noch eine Demokratie? Trägt dies zur Lösungsfindung bei? Welche Rolle spielen die Bürger? Was ist mit unserem Grundgesetz? Was ist nachhaltig?

Wieso gibt es keine Volkabstimmung auf Bundeseben, obwohl das GG in Art. 20 Absatz 2 eindeutig sagt, die Staatsgewalt geht vom Volke aus, sie wird durch Wahlen und ABSTIMMUNGEN ausgeübt. Wer ist der größte Gegner für Volksabstimmeungen?

AM und alle, die mit ihr koalieren wollen, wollen nur eins, Machtpolitik. Dies ist Diktatur!

Frau Edelgard Kah

11.08.2017, 11:28 Uhr

Sehr geehrte Redakteure,

dass bei der Bundestagswahl die CDU als stärkste Partei hervorgehen und Frau Merkel Bundeskanzlerin bleiben wird, darf als sicher gelten. Um zu dieser Erkenntnis zu gelangen, brauchen wir Allensbach nicht.

Offen und ganz entscheidend ist die Frage, ob die Wahlergebnisse eine Fortsetzung der Koalition mit der SPD erzwingen oder eine Koalition mit der FDP möglich wird. Das weiß auch Allensbach nicht.

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