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07.05.2017

15:25 Uhr

Bundeswehr

SPD fordert „Maß und Mitte“

VonSilke Kersting

PremiumVerteidigungsexperte Rainer Arnold fordert konsequente Aufklärung, warnt aber davor, eine Misstrauenskultur in der Bundeswehr zu etablieren.

„Man muss aufpassen, dass jetzt keine Misstrauenskultur in die Bundeswehr einzieht“. sagt SPD-Verteidigungsexperte Rainer Arnold. dpa

Bundeswehrsoldaten in Litauen

„Man muss aufpassen, dass jetzt keine Misstrauenskultur in die Bundeswehr einzieht“. sagt SPD-Verteidigungsexperte Rainer Arnold.

BerlinNach dem Fund von Wehrmachtsandenken in mehreren Liegenschaften der Bundeswehr mahnt der Verteidigungsexperte der SPD, Rainer Arnold, „nicht Maß und Mitte zu verlieren“. Wehrmachtssammelstücke in den Kasernen sei „kein Massenphänomen“, sagte Arnold dem Handelsblatt. Die Debatte führe zu Unsicherheit bei den Soldaten: „Man muss aufpassen, dass jetzt keine Misstrauenskultur in die Bundeswehr einzieht.“

Ein unreflektiertes Zurschaustellen von Wehrmachtsexponaten „darf nicht sein“, fügte Arnold hinzu. Es gebe aber auch Kasernen, in denen diese Stücke in einen historischen Kontext gestellt worden seien, quasi als kleine Museen. Das sei nicht grundsätzlich falsch.

Im Zuge der Aufklärung um einen offenbar rechtsextremen und terrorverdächtigen...

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