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05.09.2016

16:05 Uhr

CDU-Debakel in Mecklenburg-Vorpommern

Wann dämmert es der Kanzlerin?

VonThomas Sigmund

PremiumDer Kontakt der Kanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel zu ihren bürgerlichen Wählern ist derzeit abgerissen, der Druck wächst. Vielleicht sollte sie sich ein Beispiel an Altkanzler Gerhard Schröder nehmen. Eine Analyse.

Ihre Strategie der asymmetrischen Demobilisierung kommt zu einem Ende. dpa

Angela Merkel

Ihre Strategie der asymmetrischen Demobilisierung kommt zu einem Ende.

Gerhard Schröder hat 1998 nach einer ganzen Reihe von rot-grünen Niederlagen den einprägsamen Satz gesagt: „Wir haben verstanden.“ Die leeren Vokabeln „Desaster“, „Denkzettel“, „Lektion“ waren verbraucht, die Bürger wollten das alles nicht mehr hören. Ergebnisse wurden gefordert. Der damalige SPD-Kanzler musste angesichts des Vertrauensverlusts reagieren, und er tat es. Heute fragt man sich, ob es Kanzlerin Angela Merkel langsam dämmert, dass es wieder Zeit wäre für ein solch öffentliches Bekenntnis. Der Kontakt der Kanzlerin und CDU-Chefin zu ihren bürgerlichen Wählern ist derzeit abgerissen. Gleich, ob es um innere Sicherheit, Flüchtlingspolitik oder die Türkei geht.

Einen ihrer typischen Trippelschritte ging sie...

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