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30.11.2016

16:15 Uhr

Chef des Verfassungsschutzes Maaßen

Ein Krisenmanager unter Feuer

VonTill Hoppe, Dietmar Neuerer

PremiumNach der Enttarnung eines Islamisten beim Verfassungsschutz steht Behördenchef Maaßen unter Aufklärungsdruck. Gegner hat er zuhauf. Dass es ihn aber kaum beeindrucken dürfte, liegt nicht nur an seiner Nervenstärke.

Kommt aus dem Bundesinnenministerium und genießt dort noch immer Vertrauen. dpa

Hans-Georg Maaßen

Kommt aus dem Bundesinnenministerium und genießt dort noch immer Vertrauen.

BerlinIn begrenztem Umfang Fehler einräumen, Konsequenzen ankündigen und im selben Atemzug das Funktionieren der amtsinternen Strukturen loben: Hans-Georg Maaßen kennt die Spielregeln des öffentlichen Krisenmanagements, er hat reichlich Erfahrung darin. Ob NSU-Terror, Landesverratsaffäre oder jetzt ein islamistischer Maulwurf im eigenen Haus: Kaum ein Behördenchef steht derart regelmäßig im Feuer wie der 54-jährige Chef des Bundesamts für Verfassungsschutz in Köln.

Maaßen reagiert entsprechend zügig, als die Enttarnung des 51 Jahre alten Mitarbeiters publik wird: „Wir werden natürlich diesen Vorgang gründlich aufarbeiten, um zu sehen, was wir daraus lernen können“, sagt er. Es ist der Versuch, seinen Gegnern mit...

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