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01.06.2016

16:36 Uhr

China-Angebot für Kuka

Eine Gefahr für den Standort Deutschland

VonMathias Brüggmann

PremiumChinesen wollen den Augsburger Roboter-Spezialisten Kuka übernehmen. Das birgt erhebliche Gefahren für das Unternehmen. Der Fall zeigt: Der in seinen Nischen agierende Mittelstand muss umdenken. Eine Analyse.

Ein automatischer Roboter brüht den Wunschkaffee, der per App zusammengestellt wurde. dpa

Kuka

Ein automatischer Roboter brüht den Wunschkaffee, der per App zusammengestellt wurde.

Herrscht in China oder in Deutschland mehr Staatssozialismus? Wer die verzweifelten Verhinderungsversuche der Bundesregierung gegen den geplanten Einstieg des chinesischen Hausgeräteherstellers Midea beim Augsburger Roboter-Spezialisten Kuka beobachtet, könnte Berlin inzwischen für den größeren Hort staatlichen Interventionismus halten als Peking. Versuche, chinesische, arabische oder russische Investoren vom Einstieg oder der Übernahme kriselnder deutscher Unternehmen abzuhalten, sind eindeutig abzulehnen. Fusionen und Firmenkäufe gehören zur DNA der Marktwirtschaft.

Übernahmen von deutschen Mittelständlern, die aus Kapitalschwäche ihr Wachstum verschlafen würden oder die Nachfolgefrage nicht gelöst bekamen, sind fast ausnahmslos positiv, sofern ein chinesischer Investor beteiligt ist. Der damit verbundene bessere Einstieg in den riesigen...

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