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24.09.2015

20:00 Uhr

Christlicher Glaube für Flüchtlinge

Gott hat mir geholfen

PremiumDer Christ Tesfaldet T. erzählt von seiner monatelangen beschwerlichen Flucht von Eritrea nach Jandelsbrunn, bei der es manchmal ums schlichte Überleben ging. Vor allem auf seinem Weg durch die Sahara ging er an Grenzen.

Tesfaldet T.: Jeden Tag sterben 75 bis 100 Syrer – und die Welt sieht zu. Zählt denn ein muslimisches Leben nichts?
 Pressebild

Tesfaldet T.

„Jeden Tag sterben 75 bis 100 Syrer – und die Welt sieht zu. Zählt denn ein muslimisches Leben nichts?“

Zum Beten hatte ich in Eritrea wenig Zeit. Ich bin höchstens ein- oder zweimal pro Woche in die Kirche gegangen. Ich war immer beschäftigt. In einem Krankenhaus habe ich als Pfleger gearbeitet und mochte meine Arbeit. Aber ich konnte nicht in Eritrea bleiben – das Leben dort war zu schwer. Als ich im Krankenhaus Ärzte aus Deutschland kennen gelernt habe, wusste ich, wohin ich will.

Diese Ärzte waren auch Christen, glaube ich, so wie ich. Aber ihre Religion war nicht entscheidend für meinen Entschluss, nach Deutschland zu fliehen. Entscheidend war ihre Art, ihre Hilfsbereitschaft. Sie sind mehrmals im Jahr in...

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