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17.10.2016

16:15 Uhr

CSU-Chef Horst Seehofer

Im weiß-blauen Machtkampf

VonJan Hildebrand

Premium„Ich will nicht nach Berlin“ singt die Band Kraftklub. Das gilt auch für Bayerns Finanzminister Markus Söder. Der sucht das Glück in der Heimat – und sähe Ministerpräsident Horst Seehofer gern in der Bundeshauptstadt.

Dem bayerischen Ministerpräsidenten sitzt Markus Söder im Nacken. dpa

Horst Seehofer

Dem bayerischen Ministerpräsidenten sitzt Markus Söder im Nacken.

BerlinAls kürzlich in einer kleinen Runde in Berlin der Ärger über Horst Seehofer (CSU) hochkochte, versuchte sich ein Kabinettsmitglied in Verständnis: „Wir haben ja auch keinen Söder im Nacken sitzen.“ Das klang fast nach Mitleid mit dem bayerischen Ministerpräsidenten, der mit seinen Attacken auf Kanzlerin Angela Merkel (CDU) häufig für Unmut sorgt.

Tatsächlich führt man in der Union vieles von dem, was Seehofer, 67, tut, auf den parteiinternen Machtkampf mit seinem möglichem Nachfolger Markus Söder, 49, zurück. So auch Seehofers jüngste Äußerungen, er könne für die CSU nicht ewig den „Libero“ machen. Ein starker CSU-Chef müsse nach der...

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