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18.06.2017

16:32 Uhr

Deutscher Verbrauchertag

Verbraucherschützer fordern Tüv für Algorithmen

VonJan Hildebrand, Heike Anger

PremiumVom Auto bis zur Versicherung: Immer mehr Produkte bestehen auch aus Software, die Teil des Betriebsgeheimnisses ist. Die Verbraucherzentralen fordern eine Prüfstelle für Algorithmen – und verweisen auf die Diesel-Affäre.

Verbraucher wissen oft nicht, wie die Algorithmen funktionieren, die ihre Produkte steuern. dpa

Elektronische Steuerung von Maschinen

Verbraucher wissen oft nicht, wie die Algorithmen funktionieren, die ihre Produkte steuern.

BerlinDeutschlands oberster Verbraucherschützer, Klaus Müller, fordert eine neue Institution zur Überwachung von Computer-Entscheidungen in sensiblen Bereichen. „Wir brauchen einen Algorithmen-Tüv“, sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) dem Handelsblatt.

Als Beispiel verwies er auf die Diesel-Affäre. „Der Motor und die Bremsen sind weiter wichtig, aber die Software ist es zunehmend auch.“ Der Betrug habe dort gesteckt. „Wir brauchen eine unabhängige Stelle, die in der Lage ist, die Algorithmen zu überprüfen. Das könnte auch eine zertifizierte private Institution sein.“

Müller will solch einen Algorithmen-Tüv nicht nur für die Autoindustrie, sondern auch für den Gesundheits- und Finanzsektor. „Wenn Krankenversicherer die Schadensregulierung über...

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