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21.01.2016

11:19 Uhr

DGB-Chef Reiner Hoffmann

„Nun zahlen wir den Preis für eine falsche Krisenpolitik“

VonJan Hildebrand, Thomas Sigmund, Frank Specht

PremiumWer Europa kaputtspart, kann in der Asylpolitik keine Solidarität erwarten, sagt der DGB-Chef. In der Flüchtlingspolitik stellt Reiner Hoffmann sich klar hinter Angela Merkel. Geschlossene Grenzen hält er für ein „Desaster“.

„Absoluten Respekt vor der Haltung der Kanzlerin.“ Marc-Steffen Unger für Handelsblatt

Reiner Hoffmann

„Absoluten Respekt vor der Haltung der Kanzlerin.“

BerlinReiner Hoffmann hat den Graffiti-Adler im Besprechungszimmer abgehängt und durch andere Bilder ersetzt. Besonders gut gefällt ihm ein farbenfrohes Gewerkschaftsplakat „Europa für die Menschen“. Womit wir gleich beim Thema wären.

Herr Hoffmann, Sie sagten im Sommer, die Flüchtlingskrise sei „die historische Chance zu zeigen, wer wir heute sind und was wir können“. Gilt der Satz noch?
Klar. Die Chancen sind größer als die Risiken. Vergangene Woche war Kanzlerin Angela Merkel bei uns in der DGB-Vorstandsklausur. Sie hat eine berechtigte Frage gestellt: 500 Millionen Bürger in der Europäischen Union sollen es nicht schaffen, einer Million Menschen Schutz zu bieten, die...

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