Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

09.10.2015

07:14 Uhr

Die Kanzlerin im Porträt

Wer ist Angela Merkel?

VonThomas Sigmund

PremiumZwischen Friedensnobelpreis-Debatte und innenpolitischem Krach um die richtige Strategie in der Flüchtlingskrise: Selten zuvor war die Kanzlerin so umstritten – und dabei so klar im eigenen Standpunkt.

In der Flüchtlingskrise bekam sie den Spitznamen „Mama Merkel“. dpa

Bundeskanzlerin Angela Merkel

In der Flüchtlingskrise bekam sie den Spitznamen „Mama Merkel“.

BerlinSollte man Angela Merkels Regierungsstil mit nur einem Wort beschreiben, wäre einem „Entschlossenheit“ nie eingefallen. Es ist nicht so, dass die Kanzlerin sich in der Ukraine-Krise oder bei der Rettung Griechenlands nicht unermüdlich eingesetzt hätte. Aber man wird vergeblich eine wirklich klare Linie suchen, wie einst bei der Basta-Politik eines Gerhard Schröder, der Bürger und die eigene Partei gleichermaßen in Aufregung versetzen konnte.

Nicht ohne Grund bezeichnete jüngst der Philosoph Peter Sloterdijk in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt Angela Merkels zehn Jahre im Kanzleramt als „Lethargokratie, die aus der Hochzeit zwischen Machtinstinkt und Trägheit hervorgeht“.

Doch der nach wie...

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Herr Nikolaus Karsten

09.10.2015, 09:33 Uhr

Angela Merkel hat die FDP zerschlissen, die SPD klein gemacht und jetzt sind Die Grünen dran. Dafür macht sie jetzt den Willy und wird 2017 per Koalitionsvertrag als Zugeständnis an die Grünen Deutschland zum Einwanderungsland machen. Die CDU wird nicht aus Überzeugung aus der nationalen Ecke rauskommen, sondern aus reiner Machtversessenheit. So wird sich der scheinbare Graben zwischen Merkel und ihrer Partei schließen. Sie ist durch und durch Machtpolitikerin. Von persönlicher Überzeugung kann keine Rede sein. Von einem Plan, wie Deutschland als Einwanderungsland funktionieren soll, ist sie leider meilenweit entfernt. Den könnte die SPD im Schulterschluss mi den Gewerkschaten deutlich besser liefern. Doch die SPD findet derzeit leider nicht in der Öffentlichkeit statt.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×