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02.03.2017

18:18 Uhr

Dienstleistungsfreiheit

Koalition verteidigt Meisterpflicht

VonTill Hoppe, Frank Specht

PremiumDie EU-Kommission will Handwerkern das Arbeiten in anderen Ländern erleichtern. Doch es gibt Gegenwind aus Deutschland: Politik und Wirtschaft setzen sich massiv gegen die Pläne aus Brüssel zur Wehr.

Wenn es nach der EU-Kommission geht, sollen im Binnenmarkt Hürden für Dienstleistungen fallen. dpa

Handwerker

Wenn es nach der EU-Kommission geht, sollen im Binnenmarkt Hürden für Dienstleistungen fallen.

Brüssel, BerlinAus Sicht von Elzbieta Bieńkowska geht es um viel: Es sei in Europa nach wie vor zu schwierig, als Handwerker, Steuerberater oder Architekt seine Dienste über nationale Grenzen hinweg anzubieten, warnte die EU-Industriekommissarin. „Dadurch verschenken wir ein riesiges Potenzial für Beschäftigung und Wachstum.“ Mit mehreren konkreten Initiativen wolle sie nun einige der Hürden für den Binnenmarkt für Dienstleistungen aus dem Weg räumen, kündigte die Polin Mitte Januar an.

In Deutschland kommen Bieńkowskas Pläne allerdings nicht gut an. In Bundestag und Bundesrat formiert sich nach massiver Kritik aus der Wirtschaft der Widerstand: Die Vorschläge aus Brüssel verletzten „die Grundsätze...

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