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25.01.2016

11:31 Uhr

Diesel-Affäre

Maas will Verbraucherrechte nach VW-Skandal stärken

VonAnja Stehle

PremiumVW wollten europäische Kunden anders behandeln als US-Kunden – schlechter. Nun zieht Justizminister Maas Konsequenzen aus dem VW-Skandal: Kunden bekommen mehr Rechte. Das Kraftfahrtbundesamt dagegen hat ein Problem.

Der Bundesjustizminister von der SPD will sich von Firmen wie VW nach Skandalen nicht mehr vertrösten lassen: Er arbeitet an neuen Verbraucherschutzmechanismen und denkt auch über neue Zuständigkeiten nach. dpa

Heiko Maas

Der Bundesjustizminister von der SPD will sich von Firmen wie VW nach Skandalen nicht mehr vertrösten lassen: Er arbeitet an neuen Verbraucherschutzmechanismen und denkt auch über neue Zuständigkeiten nach.

BerlinDer erste Satz klingt verheißungsvoll. „Der Kunde ist König“, beginnen die VW-Manager ihr Schreiben, das sie dem Verbraucherschutzausschuss im Bundestag kürzlich präsentierten. Doch dann lernen die Abgeordneten, dass es unterschiedliche Könige im VW-Reich gibt: „Wenn man alle Kunden global gleich behandelt, wird man am Ende niemandem gerecht.“ So verspricht der Konzern US-Kunden bis zu 1000 Dollar Entschädigung, während europäische VW-Fahrer leer ausgehen.
Diese Ungleichbehandlung ruft Justiz- und Verbraucherschutzminister Heiko Maas (SPD) auf den Plan. Man leiste „Überzeugungsarbeit“ bei VW, heißt es aus seinem Ministerium. Und damit nicht genug: Maas legt neue Regeln vor, um VW zur Räson...

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