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22.05.2015

16:05 Uhr

Digitalisierung in der Gesundheitsbranche

Wie gesund macht Big Data?

VonPeter Thelen, Daniel Delhaes

PremiumMit einem E-Health-Gesetz will Gesundheitsminister Gröhe die elektronische Vernetzung erzwingen. Nicht nur Ärzte und Apotheker sollen Zugang zu Daten wie die Krankengeschichte haben, sondern auch Physiotherapeuten.

Mit vernetzten Patientendaten soll die Behandlungsqualität steigen. Quelle: Keystone Pressebild

Belastungs-EKG

Mit vernetzten Patientendaten soll die Behandlungsqualität steigen.

Quelle: Keystone Pressebild

BerlinSeit 2001 läuft der Großversuch, die elektronische Gesundheitskarte einzuführen und so Ärzte, Krankenhäuser und Apotheken zu vernetzen. Mehr Wirtschaftlichkeit, Transparenz und eine bessere Behandlungsqualität sollte das bringen. Davon aber wollten die Akteure im Gesundheitssystem nicht viel wissen. Deshalb greift die Regierung jetzt per Gesetz durch.

Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will der Selbstverwaltung Beine machen. Die hatte zwar 2005 eigens die Gesellschaft für Telematikanwendungen im Gesundheitswesen (Gematik) gegründet, damit aber keine Erfolge erzielt. Nun will Gröhe mit Sondervergütungen, Strafgeldern und strikten Terminvorgaben die Gesundheitskarte endlich in Schwung bringen und so dafür sorgen, dass Gesundheitsdaten millionenfach digital vorliegen.

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