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23.01.2017

12:21 Uhr

Digitalisierung und Medizin

Die teure neue Gesundheitswelt

VonBert Rürup

PremiumDigitale Technik ermöglicht neue und bessere Leistungen in der Medizin – treibt aber zugleich die Ausgaben hoch. Spätestens der übernächste Gesundheitsminister wird unpopuläre Entscheidungen treffen müssen. Eine Analyse.

Die Digitalisierung verhilft der Medizin zu einem technologischen Sprung. dpa

Grippeschutzimpfung

Die Digitalisierung verhilft der Medizin zu einem technologischen Sprung.

Die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft soll nicht nur zu neuen Produkten und Geschäftsmodellen führen, sondern auch die Kosten senken. Das prophezeien jedenfalls zahlreiche Studien. Produktivitätsschübe seien nicht nur bei der Produktion von Waren zu erwarten, sondern auch und gerade bei Dienstleistern.

Zweifellos werden durch digitale Technologien im Gesundheitssektor neue und bessere Leistungen möglich: Elektronische Krankenakten und Gesundheitskarten reduzieren Doppeluntersuchungen und Falschbehandlungen, algorithmengestützte Big-Data-Analysen finden individuellere und wirksamere Therapien, und Fitness-Tracker überwachen zusammen mit Gesundheits-Apps Vitalfunktionen, warnen die Nutzer frühzeitig vor drohenden Erkrankungen und alarmieren bei Gefahr den Notarzt.

Doch vor dieser schönen neuen Gesundheitswelt stehen finanzielle Hürden. Das Ziel...

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