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13.12.2016

17:49 Uhr

DIW-Prognose für Bundeshaushalt

Kein Geld für Steuersenkungen

VonDonata Riedel

PremiumEinen Überschuss von 26 Milliarden Euro werden Bund und Länder in diesem Jahr erwirtschaften. Doch der DIW rechnet nicht damit, dass es so weitergeht – im Gegenteil. Die Forscher nennen dafür vor allem zwei Gründe.

Der Bundesfinanzminister muss in den kommenden Jahren wohl mit weniger Geld auskommen. dpa

Wolfgang Schäuble

Der Bundesfinanzminister muss in den kommenden Jahren wohl mit weniger Geld auskommen.

Dieses und vergangenes Jahr sind die große Ausnahme: Die öffentlichen Kassen quellen über. 2015 erwirtschafteten die Haushalte von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialkassen gemeinsam einen Überschuss von 23 Milliarden Euro, dieses Jahr werden es nach Berechnungen der DIW-Finanzwissenschaftlerin Kristina van Deuverden sogar 26 Milliarden Euro sein.

Doch anders als CDU/CSU und SPD sieht van Deuverden keinen Spielraum für Steuersenkungen, wie sie die Politiker in ihre Wahlprogramme schreiben wollen. Bereits 2017 werde der satte Überschuss auf vier Milliarden Euro schrumpfen und sich 2018 in ein Defizit umkehren. Das hat zwei Gründe, wie sie in ihrer Analyse beschreibt, die am Mittwoch veröffentlicht...

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