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05.09.2016

17:30 Uhr

Draghi hilft Schäuble beim Sparen

Schwarze Null – mit freundlicher EZB-Unterstützung

VonDonata Riedel

PremiumBundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat kräftig von der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank profitiert: Die Einsparungen bei den Zinsen summieren sich im Zeitraum von 2008 bis 2015 auf 122 Milliarden Euro.

Niedrige Zinsen und eine gute Konjunktur haben dem Bundesfinanzminister in die Karten gespielt. Reuters

Wolfgang Schäuble und Mario Draghi

Niedrige Zinsen und eine gute Konjunktur haben dem Bundesfinanzminister in die Karten gespielt.

BerlinOhne die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) wäre es erheblich schwieriger für Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) geworden, sein hehres Ziel zu erreichen – einen ausgeglichenen Haushalt, die sogenannte schwarze Null. Die Einsparungen bei den Zinsen summieren sich auf 122 Milliarden Euro im Vergleich zu den ursprünglichen Finanzplänen von 2008 bis 2015. Das geht aus der Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen hervor, die dem Handelsblatt vorliegt.

„EZB-Chef Mario Draghi hat mit seiner Niedrigzinspolitik mehr für den Haushaltsausgleich geleistet als Wolfgang Schäuble“, sagte Sven-Christian Kindler, haushaltspolitischer Sprecher der Grünen im Bundestag. „Bei den historisch niedrigen Zinsen und...

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