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02.06.2016

13:42 Uhr

E-Akte in der Justiz

Der letzte Aktenberg

VonAnja Stehle

PremiumNoch immer häufen sich die Aktenstapel in deutschen Gerichten. Das soll sich demnächst ändern, das Papier weniger werden – mit der E-Akte. Diese soll auch bei Strafverfahren eingesetzt werden. Doch der Wandel hat Tücken.

Bei der Justiz hat das Digitale noch nicht über das Papier gesiegt. dpa

Archiv des Bundesverfassungsgerichts

Bei der Justiz hat das Digitale noch nicht über das Papier gesiegt.

BerlinGefragt nach dem Grund, warum er seinen Beruf als Anwalt liebe, verweist der Buchautor und Strafverteidiger Ferdinand von Schirach auf das manchmal „so leicht Altertümliche bei den Richtern“. Dass die Richter Aktenböcke haben, auf denen die alten Akten lagern und dass es besondere Wachtmeister gibt, mit denen man diese durch das Haus schicken kann.

Die Justiz ist wohl einer der letzten Lebensbereiche, in denen das Digitale noch nicht über das Papier gesiegt hat. Stapelweise Ordner und Unterlagen machen noch immer die Atmosphäre an Gerichten aus.

Doch auch diese Bastion wird nun vom Computer erobert. Nicht nur sollen Richter, Staatsanwälte...

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