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19.06.2017

06:00 Uhr

Ein Blick aus der CSU

Eine politische Künstlernatur

VonPeter Gauweiler

PremiumHelmut Kohl hat mit seiner unbefangenen Art von „Geschichtspolitik“ das Vertrauen ausländischer Staatschefs gewonnen und so die deutsche Wiedervereinigung und die politische Integration Europas möglich gemacht.

Helmut Kohl (3.v.r.) mit US-Präsident Ronald Reagan (im hellen Mantel). picture alliance/AP

1985, Militärfriedhof in Bitburg (Eifel)

Helmut Kohl (3.v.r.) mit US-Präsident Ronald Reagan (im hellen Mantel).

Der größte unter den Verteidigern der Römischen Republik, Cicero, verhieß allen, die das Vaterland bewahrt, unterstützt und geheilt haben einen festen Platz im Himmel – „omnibus, qui patriam conservaverint, adiuverint, auxerint, certum in caelo definitum locum“.

Weil er das getan hat, wird Helmut Kohl Teil unseres kulturellen Gedächtnisses bleiben, solange das Brandenburger Tor steht. Und mögen es noch viele Hundert Jahre sein. Ursprünglich war dieses Bauwerk ja als preußischer Erinnerungsort errichtet worden, und Kohl war nichts weniger als ein Preuße. Er war aus der wittelsbachischen Pfalz, die zuvor salisch und dann welfisch war. Ganz und gar ein Pfälzer. Der wirkungsmächtigste...

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