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02.04.2015

13:42 Uhr

Energiepolitik

Gabriel zeigt ein Herz für Braunkohle

VonJürgen Flauger

PremiumDas Wirtschaftsministerium hat die Branche und ihre Beschäftigte mit Plänen für eine Klimaabgabe aufgeschreckt. Jetzt versucht Minister Sigmar Gabriel mit einem Brief an die Betriebsräte zu beschwichtigen.

Nach dem Atomausstieg soll die Braunkohleproduktion gedrosselt, aber keineswegs abgeschafft werden. dpa

Kohleabbau von RWE in Garzweiler

Nach dem Atomausstieg soll die Braunkohleproduktion gedrosselt, aber keineswegs abgeschafft werden.

DüsseldorfVor zwei Wochen schreckte ein Schreiben aus dem Bundeswirtschaftsministerium die mehreren zehntausend Beschäftigten im deutschen Braunkohletagebau und den Braunkohlekraftwerken auf: Staatssekretär Rainer Baake hatte ein Eckpunktepapier zur Energiepolitik vorgelegt, das neben einigen anderen Punkten vor allem auf die Braunkohle zielte. Alte Kraftwerke kämen in Nöten, der Tagebau würde beschnitten. RWE, Deutschlands größter Tagebaubetreiber, warnte umgehend vor einem massiven Jobverlust.

Jetzt versucht Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) die Wogen zu glätten und hält fest: „Wir wollen und können nicht parallel zum Ausstieg aus der Kernenergie zeitgleich auch noch aus der Kohleverstromung aussteigen“, schreibt er in einem fünfseitigen Brief, der dem...

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