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16.03.2017

17:22 Uhr

Energiewende

Sturm im Stromnetz

VonKlaus Stratmann

PremiumDie Notbewirtschaftung von Stromleitungen verursacht Milliardenkosten beim Netzbetrieb, die vom Verbraucher getragen werden müssen. Die ersten Monate des Jahres 2017 waren besonders teuer. Abhilfe ist nicht in Sicht.

„Das Stromnetz steht unter Stress.“ dpa

Hochspannungsleitungen

„Das Stromnetz steht unter Stress.“

BerlinDer Aufwand für den Betrieb der Stromnetze steigt stark an. Immer häufiger müssen die Netzbetreiber eingreifen, um eine reibungslose Stromversorgung sicherzustellen. Das belegen Zahlen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), die dem Handelsblatt vorliegen. Der „massive Anstieg“ der Eingriffe zeige, „wie sehr das Stromnetz unter Stress steht“, sagte BDEW-Hauptgeschäftsführer Stefan Kapferer dem Handelsblatt.

Allein in den Monaten Januar und Februar 2017 betrug das Volumen sogenannter „Redispatch“-Maßnahmen 63 Prozent des gesamten Umfangs des vergangenen Jahres. Die Netzbetreiber sprechen von Redispatch, wenn Kraftwerke hoch- oder herunterfahren müssen, um das Stromnetz stabil zu halten. Das Redispatch-Volumen der beiden ersten Monate des Jahres...

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