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29.05.2016

18:00 Uhr

Entwicklungsländer

BDI will neue Märkte erschließen

PremiumDer Entwicklungsetat ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Künftig sollen fünf Prozent aus dem Topf für Kooperationen mit der Wirtschaft bereitgestellt werden. Das ruft den Industrieverband BDI auf den Plan.

Neben dem besseren Zugang zum Entwicklungsetat will der BDI mit der Regierung auch über „neue Instrumente“ der Entwicklungszusammenarbeit reden. AFP; Files; Francois Guillot

Ulrich Grillo

Neben dem besseren Zugang zum Entwicklungsetat will der BDI mit der Regierung auch über „neue Instrumente“ der Entwicklungszusammenarbeit reden.

BerlinDie Flüchtlingskrise hat im Industrieverband BDI wie ein Weckruf gewirkt. „Es handelt sich nicht mehr um isolierte Probleme armer Länder“, sagte BDI-Präsident Ulrich Grillo dem Handelsblatt: „In einer globalisierten Welt ist die Exportnation Deutschland mehr denn je von Entwicklungen betroffen, die sich Tausende Kilometer entfernt ereignen.“

Diese Erkenntnis nimmt der BDI jetzt zum Anlass, sich erheblich stärker als bisher in Entwicklungsländern zu engagieren. Fluchtursachen zu bekämpfen, das heiße auch, in den Herkunftsländern Jobs zu schaffen. In einem Grundsatzpapier, das der BDI an Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) geschickt hat, nennt er als Ziel: „Politik und Wirtschaft gehen eine Partnerschaft ein,...

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