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09.07.2015

17:29 Uhr

Erdverkabelung

Geld spielt keine Rolle

VonKlaus Stratmann

PremiumDie Trassen für Deutschlands Energieautobahnen stehen fest. Um die Bürger nicht zu sehr zu verschrecken forciert die Politik die Erdverkabelung. Die Netzbetreiber warnen vor technischen Schwierigkeiten und hohen Kosten.

Die Mehrkosten sind von den „örtlichen und geologischen Gegebenheiten“ abhängig. dpa

Rohre, in denen Erdkabel Strom transportieren solle

Die Mehrkosten sind von den „örtlichen und geologischen Gegebenheiten“ abhängig.

BerlinDer Brief der Netzbetreiber an Jochen Homann, den Präsidenten der Bundesnetzagentur, lässt auch technische Laien erahnen, welche Probleme die Forderung der Politik aufwirft, die unterirdische Verlegung von Höchstspannungsleitungen künftig zum Regelfall werden zu lassen. Auf sechs Seiten warnen die Netzunternehmen vor den großen technischen Herausforderungen und vor kaum kalkulierbaren Kosten. Das Schreiben liegt dem Handelsblatt vor.

Die forcierte Erdverkabelung ist zentraler Bestandteil der Vereinbarungen, die Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer Anfang Juli bei einem Spitzentreffen erzielt hatten. Demnach sollen bei neuen Stromautobahnen Erdkabel gegenüber oberirdischen Freileitungen Vorrang haben. Bisher war es genau umgekehrt....

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