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03.01.2016

17:27 Uhr

EU-Präsident Martin Schulz

Alter Ego

VonRuth Berschens, Simon Book

PremiumMartin Schulz steht vor einem Dilemma: Noch nie war der Präsident des EU-Parlaments so einflussreich – doch eine weitere Amtszeit wird es für ihn nicht geben. Soll er zurück nach Berlin? Parteiintern wird spekuliert.

Lieber erster in Gallien, als zweiter in Rom. AFP

Martin Schulz im Glanze der EU

Lieber erster in Gallien, als zweiter in Rom.

BrüsselMartin Schulz spielt Bonner Republik. Der Präsident des Europäischen Parlamentes sitzt bei einem noblen Italiener in seinem Heimatort Würselen, umgeben von Mitarbeitern. Gerade haben sie ihm die Ehrenbürgerwürde der Stadt verliehen. Der Präsident ist gut gelaunt. Nun geht es um die Frage, ob er sich vorstellen könne, Brüssel zu verlassen, um Bundespolitik zu machen.

Schulz rührt in seinem Kürbiscremesüppchen: „Ach, herrlich!“, ruft er und erinnert sich an eine seiner ersten Erfahrungen mit der Spitzenpolitik. Eine Episode aus dem März 1999. Gerhard Schröder hatte im Jahr zuvor das Kanzleramt übernommen. Die SPD bereitete sich auf die anstehende Europawahl vor. Koordinieren...

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