Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

20.09.2015

11:38 Uhr

Faktor Mensch

Millionen Menschen statt Milliarden Euro

VonTanja Kewes

PremiumDie Flüchtlingskrise hat Europa erschüttert. Und zwar viel elementarer, als es die Finanz- und Staatsschuldenkrise jemals vermochte. Es geht um mehr als nur um Geld und die Unterbringung von Schutzsuchenden.

Dieses Mal ist es nicht mit schlauen Meinungsbeiträgen getan oder mit Geldspenden. dpa

Flüchtlinge auf dem Weg nach Deutschland

Dieses Mal ist es nicht mit schlauen Meinungsbeiträgen getan oder mit Geldspenden.

Ach, was war die Staatsschuldenkrise noch angenehm. Es ging zwar um Unsummen, doch die konnte sich eh kein normaler Mensch vorstellen.

So hat Griechenland sage und schreibe Schulden in dreistelliger Milliarden-Euro-Höhe. Und um die Frage, wie dieses Land vor der Pleite und dem Grexit, dem Austritt aus der Europäischen Union, gerettet werden könnte, entspann sich eine herrlich-schrecklich finanzwissenschaftliche und politische Debatte, die selbst Interessierte und Kundige kaum noch verfolgen wollten und konnten. Alle anderen hatten sowieso schon (den Schwerpunkt im Fernsehen) abgeschaltet, weil diese Finanzkrise mit ihren Akteuren (EZB, IWF) und Konstrukten (ESM) nicht zu fassen war und sie in...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×