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17.06.2016

06:32 Uhr

Fall Kuka und die Folgen

Ein Schutzschirm für Deutschland

VonThomas Sigmund, Klaus Stratmann

PremiumDas Gerangel um die Übernahme von Kuka hat Folgen: Chinas Übermacht lässt im Kanzleramt und im Wirtschaftsministerium Überlegungen für ein schärferes Außenwirtschaftsgesetz reifen. Die Wirtschaft hat Bedenken.

Der Wirtschaftsminister hatte schon vor Wochen vor einem Ausverkauf deutscher Technologie nach China gewarnt und erklärt, er favorisiere eine deutsche oder europäische Lösung. dpa

Sigmar Gabriel

Der Wirtschaftsminister hatte schon vor Wochen vor einem Ausverkauf deutscher Technologie nach China gewarnt und erklärt, er favorisiere eine deutsche oder europäische Lösung.

BerlinDie Bundesregierung ist entschlossen, deutsche Unternehmen vor dem beliebigen Zugriff ausländischer Investoren zu schützen. Nach Informationen des Handelsblatts aus dem Bundeswirtschaftsministerium wird bereits an entsprechenden Konzepten gearbeitet. Das Kanzleramt begleitet die Überlegungen konstruktiv. „Wir bewerten die Lage und prüfen alle Optionen“, heißt es in Regierungskreisen. Es gebe derzeit zwar noch keinen konkreten Plan für eine Gesetzesänderung. Dennoch beobachte man die Entwicklung sehr aufmerksam und werde geeignete Maßnahmen treffen. „Es gibt keine Tabus, und es wird alles durchgeprüft“, heißt es weiter.

Auslöser für die Betriebsamkeit ist der Fall Kuka. Der chinesische Midea-Konzern will seine Beteiligung an dem Augsburger Roboterbauer...

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