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27.03.2017

13:20 Uhr

Falsche Versprechen der Telekom-Anbieter

Die Highspeed-Illusion

VonDaniel Delhaes, Ina Karabasz

PremiumDie Telekom-Anbieter werben mit Verträgen für schnelles Internet. Doch weder im Mobilfunk- noch im Festnetz erhalten Verbraucher, wofür sie zahlen. Die Bundesnetzagentur hat die Versprechen geprüft – und schlägt Alarm.

Oft ist das Internet zu langsam. Die Telekommunikationsanbieter liefern nicht, was sie versprechen. dpa

Breitbandversorgung

Oft ist das Internet zu langsam. Die Telekommunikationsanbieter liefern nicht, was sie versprechen.

BerlinStellen Sie sich vor, ein Autohersteller wirbt mit einem Fahrzeug, das kraftvolle 200 PS auf die Straße bringt und in wenigen Sekunden von Null auf Hundert beschleunigt – doch dann will das Gefährt auf der Autobahn einfach nicht schneller als 120 Kilometern die Stunde fahren. Was in der Autobranche ein Unding wäre und einen Proteststurm auslösen würde, ist in der Telekommunikationsbranche leider völlig normal.

Die Unternehmen werben zwar mit Highspeed-Internet, mit Datengeschwindigkeiten von „bis zu 100“ Megabit in der Sekunde (Mbit/s) oder sogar von „bis zu 400 Mbit/s“. Alles super schnell, alles fein und modern, kein Warten, kein Zuckeln....

Kommentare (2)

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Frau Dorothea Wendland

27.03.2017, 13:30 Uhr

Guten Morgen, Bundesnetzagentur.
Der Mehrjährige Winterschlaf ist offensichtlich zu Ende gegangen

Herr Christian Trüe

27.03.2017, 14:09 Uhr

Ich befürchte es ist nur ein kurzes Augen aufmachen. Dabei wären Abhilfemaßnahmen relativ einfach zu definieren. Zum Beispiel die Beschreibung "... bis zu xxx XBit" ist zu ersetzen durch eine definierte Bandbreite im Sinne vov " ... von xxx XBit bis zu xxx XBit".
Ob das dann sich auch preislich für den Endkunden auswirkt, wage ich zu bezweifeln. Jedenfalls ist das handhabbarer, als "bis zu ..." und dann nur 50% oder weniger davon erhalten.

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