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20.01.2017

06:00 Uhr

Finanz-Staatssekretär Jens Spahn

„Wir müssen das Pulver trocken halten“

VonMartin Greive

PremiumViele fordern, die Bundesregierung müsse mehr investieren. Finanz-Staatssekretär Jens Spahn erklärt, warum der Staat jetzt nicht mehr Geld ausgeben – sondern stattdessen mit den Überschüssen Schulden tilgen sollte.

„Wir investieren so viel, dass wir zu viel des Geldes buchstäblich nicht auf die Straße kriegen.“ dpa

Jens Spahn

„Wir investieren so viel, dass wir zu viel des Geldes buchstäblich nicht auf die Straße kriegen.“

Herr Spahn, alle fordern, dass die Bundesregierung jetzt mehr investieren solle. Nur Ihr Minister sträubt sich mal wieder und will stattdessen Schulden abbauen. Warum?
Erstmal finde ich die Debatte über Überschüsse deutlich angenehmer als die über das Stopfen von Haushaltslöchern, wie wir sie 45 Jahre lang führen mussten. Unser Überschuss ist historisch und weltweit einmalig. Wir sollten uns auch mal darüber freuen, dass wir durch eine solide und kluge Haushaltspolitik dem ständigen Schuldenmachen ein Ende gesetzt haben. Zu Ihrer Frage: Wir investieren doch schon Jahr für Jahr deutlich mehr. Und zwar so viel, dass wir zu viel des Geldes buchstäblich...

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