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30.06.2016

20:00 Uhr

Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt

Baustelle Integration

VonAlexander Demling, Corinna Nohn

PremiumAls die Flüchtlingszahlen in die Höhe schnellten, versprach die Wirtschaft Arbeitsplätze, Deutschkurse und Hilfe beim Einleben. Was ist daraus geworden? Eine Spurensuche – in Sandkästen und Softwarefirmen.

„Jeder Mensch hat eine zweite Chance verdient.“ Heiko Meyer für Handelsblatt

Pflastern auf der Lehrbaustelle in Bebra

„Jeder Mensch hat eine zweite Chance verdient.“

Durch! Mes! Ser! Nicht Durschmesser.“ Fadi zuckt zusammen, setzt seinen grünen Marker ab und sieht zu, wie sein Lehrer zum Whiteboard geht und zwei akkurate Linien in eine Kreisform setzt – den „Raaaaadius“ und den „Durch! Mes! Ser!“ Der Lehrer ist Firas Ajouri, und er legt in dieser Klasse besonderen Wert auf Genauigkeit, sowohl bei der Aussprache als auch bei der Flächenberechnung. Es handelt sich um eine Spezialklasse für Flüchtlinge im hessischen Bebra, eingerichtet vom Bauunternehmen Strabag.

Fadi ist seit September in Deutschland und seit einem Monat Schüler von Ajouri. Das kehlige deutsche „ch“ fällt dem Syrer noch schwer. Den...

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