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29.09.2015

06:32 Uhr

Flüchtlingskrise

Was Gauck besser macht als die Kanzlerin

VonJan Hildebrand

PremiumWie bewältigen wir die Flüchtlingsströme? Das Grundrecht auf Asyl kennt keine Obergrenze, sagt Angela Merkel und bleibt doch eine Antwort schuldig. Und dann mischt sich auch noch Joachim Gauck ein. Eine Analyse.

Der Bundespräsident sagt: „Unsere Aufnahmekapazität ist begrenzt.“ dpa

Joachim Gauck

Der Bundespräsident sagt: „Unsere Aufnahmekapazität ist begrenzt.“

BerlinDer jüngsten Rede von Joachim Gauck ist so viel Aufmerksamkeit zuteil geworden, weil sie eine Sehnsucht in weiten Teilen der Bevölkerung bedient, vor allem aber auch im politischen Lager der Union. In dessen Wahrnehmung steht Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Flüchtlingskrise noch immer für weitgehend unlimitierte Zufluchtsmöglichkeiten. Das Grundrecht auf Asyl kennt keine Obergrenze – das ist Merkels Satz, der vielen Innenpolitikern ihrer Partei noch immer in den Ohren klingelt.

Gauck stellt dem nichts entgegen, fügt aber doch hinzu: „Unsere Aufnahmekapazität ist begrenzt.“ Ausgerechnet Gauck, dessen Bundespräsidentschaft unter dem Leitmotiv der Freiheit steht, gibt in der Flüchtlingskrise der...

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