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29.08.2016

06:32 Uhr

Flüchtlingspolitik

Merkels ernüchternde Bilanz

PremiumAngela Merkel bekommt die Flüchtlingsproblematik nicht in den Griff. Die Kanzlerin hat nur noch wenige Verbündete in der Flüchtlingspolitik – und muss sich daher wohl den Forderungen ihrer Kritiker beugen.

Kanzlerin Merkel: Nur noch wenige Verbündete. dpa

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)

Kanzlerin Merkel: Nur noch wenige Verbündete.

BerlinEin Jahr nach der historischen Entscheidung von Angela Merkel, die Grenze für Flüchtlinge zu öffnen, wirkt ihr Diktum „Wir schaffen das“ immer noch wie ein leeres Versprechen. Vor allem die von Merkel eingeforderte Solidarität in Europa bleibt Wunschdenken. Am Wochenende lehnten es die Regierungschefs der osteuropäischen Staaten bei Merkels Besuch ab, Asylsuchende aufzunehmen. Die überwältigende Last trägt damit weiter Deutschland. Mit bis zu 300.000 Flüchtlingen rechnet Frank-Jürgen Weise, Chef der Flüchtlingsbehörde, in diesem Jahr.

Auch die Sicherung der EU-Außengrenzen bleibt problematisch. Der Pakt mit der Türkei, die die Grenze zu Griechenland schloss, ist gefährdet. Brüssel und Ankara legen...

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