Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

20.10.2015

11:28 Uhr

Flüchtlingspolitik

Wettlauf der Scharfmacher

VonDonata Riedel

PremiumFür Union und SPD ist es dringend an der Zeit, die eigene Diskussionskultur zu überdenken und die Angst vor den Populisten abzulegen. Sie dürfen sich nicht von Pegida und AfD antreiben lassen. Eine Analyse.

Bürger zeigen Flagge gegen rechts, hier im Januar in Bremen beim Bundesparteitag der AfD. dpa

Protest gegen Pegida und AfD

Bürger zeigen Flagge gegen rechts, hier im Januar in Bremen beim Bundesparteitag der AfD.

Noch schneller als die Flüchtlingszahlen gestiegen sind, hat die neue deutsche Rechte ihr bürgerliches Gewand abgestreift. In dem einen Jahr nach ihrer ersten Demonstration in Dresden ist Pegida zur eindeutig rechtsextremen Bewegung geworden. „Viehzeug“ und „Dreckspack“ nennt Pegida-Gründer Lutz Bachmann Ausländer nur noch pauschal, während keiner seiner Mitläufer es für nötig befand, letzte Woche dem Galgenattrappenträger mit seinem Mordaufruf gegen Merkel und Gabriel entgegenzutreten.

Auch die AfD ist schneller, als selbst ihr frustriert ausgeschiedener Gründer Bernd Lucke befürchtet hatte, an den extremen Rand gerutscht: Ihr Rechtsausleger Björn Höcke, vor einem halben Jahr noch von einem Parteiausschlussverfahren bedroht, schwadroniert auf Erfurter...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×