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03.09.2015

20:33 Uhr

Flüchtlingsunterbringung

Sonderbauprogramm nicht nötig

VonSilke Kersting

PremiumDer Wohnungsmarkt ist in vielen Städten ohnehin angespannt – mit den derzeit ankommenden Geflüchteten brauchen künftig noch mehr Geringverdiener bezahlbaren Wohnraum. Die Länder fordern rechtliche Erleichterungen.

Mit Studenten, Arbeitslosen und Niedriglöhnern ist das Wohnungsangebot in vielen Großstädten ohnehin schon desolat. dpa

Knappes Gut

Mit Studenten, Arbeitslosen und Niedriglöhnern ist das Wohnungsangebot in vielen Großstädten ohnehin schon desolat.

BerlinDie Suche nach Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge kostet viel Zeit und Geld. Rheinland-Pfalz und Niedersachsen wollen darum über den Bundesrat vom Bund rechtliche Erleichterungen einfordern, damit Wohnraum schneller und einfacher geschaffen werden kann. Zumindest Bayern und Brandenburg unterstützen das Vorhaben. Das ergab eine Umfrage des Handelsblatts bei mehreren Landesregierungen.

Das SPD-geführte Bundesbauministerium (BMUB) hatte vergangene Woche den Ländern empfohlen, bestimmte Regeln im Energiesparbereich außer Kraft zu setzen. Das ist in Fällen, wo es um Wohnraum für Menschen in Not geht, schon heute möglich – allerdings per Einzelfallentscheidung. Davon wollen die Länder weg. Sie fordern, die Vorschriften grundsätzlich für einen befristeten...

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