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22.02.2017

16:35 Uhr

Fremdenfeindlichkeit

Sorge um den Standort Ostdeutschland

VonDietmar Neuerer

PremiumDer Ost-Wirtschaft sagen Fachkräfte wegen Fremdfeindlichkeit ab. Das alarmiert die Ost-Beauftragte im Bundeswirtschaftsministerium. Sie will nun das Ausmaß rechter Umtriebe von Experten untersuchen lassen.

In Sachsen klagt die Wirtschaft nach wie vor, dass Arbeitsplätze wegen des politischen Umfelds nicht besetzt werden können. dpa

Rechter Aufmarsch.

In Sachsen klagt die Wirtschaft nach wie vor, dass Arbeitsplätze wegen des politischen Umfelds nicht besetzt werden können.

BerlinEs ist ein Thema, das für Zündstoff im Wahlkampf sorgen könnte: Fremdenfeindlichkeit in Ostdeutschland. Schon im Jahresbericht zum Stand der Deutschen Einheit hatte die Ost-Beauftragte der Bundesregierung, Iris Gleicke (SPD), im vergangenen Jahr den zunehmenden Fremdenhass als negativen Standortfaktor für Ostdeutschland bezeichnet – und damit harsche Kritik auf sich gezogen. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) sprach seinerzeit von „Vereinfachungen und Verallgemeinerungen“, mit denen man die Menschen im Osten nicht gewinne, sondern vielmehr aktiv den rechten Rand fördere. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg aus Mecklenburg-Vorpommern hielt Gleicke Stigmatisierung vor.

Heute zeigt sich allerdings, dass die SPD-Politikerin mit ihrem Bericht den...

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