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22.02.2016

18:30 Uhr

Gabriel und der Mittelstand

„Mehr Marketing als Substanz“

VonThomas Sigmund

PremiumKaufprämie für E-Autos, Wagniskapital-Förderung und Stromrabatte: Deutsche Mittelständler klagen, die Wirtschaftspolitik richte sich nur nach Großkonzernen und Start-ups. Sie schreiben einen Brandbrief an Sigmar Gabriel.

Deutsche Familienunternehmer fühlen sich vom Wirtschaftsminister benachteiligt. dpa

Gabriel in der Kritik

Deutsche Familienunternehmer fühlen sich vom Wirtschaftsminister benachteiligt.

BerlinKurz vor dem Start der Internationalen Handwerksmesse in München schlagen die Familienunternehmer Alarm. „Der ‚German Mittelstand‘ ist zwar in aller Munde, aber vieles wirkt wie eine Marketinginitiative und nicht wie eine Politik mit Substanz“, schreibt Lutz Goebel, Präsident der Familienunternehmer, in einem Brief an Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD). Das Schreiben liegt dem Handelsblatt vor. Aus Sicht der Familienunternehmer kümmert sich die „deutsche Wirtschaftspolitik faktisch vor allem um Großkonzerne, gerne auch noch um die Start-up-Szene“. Der Mittelstand werde darüber nicht nur vergessen, sondern auch benachteiligt.

Die Familienunternehmer stört die um sich greifende Subventionierung großer Konzerne. So hatten jüngst die Vorstandschefs...

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