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18.01.2016

06:55 Uhr

Gabriel unter Druck

Kampf um die Kohle

VonJürgen Flauger, Klaus Stratmann

PremiumNach dem Automausstieg komm nun die Debatte über das Ende der Kohlekraft. Eine einflussreiche Denkfabrik sieht in ihrem Konzept den Ausstieg bis 2040 vor. Wirtschaftsminister Gabriel wird sich bald entscheiden müssen

Kommt das schnelle Aus, das langsame Ende – oder geht es doch noch weiter mit der Kohle? dpa

Steinkohlekraftwerk in Datteln

Kommt das schnelle Aus, das langsame Ende – oder geht es doch noch weiter mit der Kohle?

Düsseldorf/BerlinGut zwei Wochen ist Deutschlands jüngster Energiekonzern erst alt – und doch steht Uniper schon vor einer womöglich existenziellen Debatte. Die Eon-Abspaltung kümmert sich um die fossilen Großkraftwerke des Stromkonzerns, um das alte Geschäft also, das immer mehr Politiker, Umweltschützer und Grünstrom-Produzenten abschaffen wollen.

Beflügelt vom Pariser Welt-Klimavertrag, formiert sich der Widerstand gegen die Kohle. Die Grünen-Bundestagsfraktion hat gerade in ihrer „Weimarer Erklärung“ gefordert, die Nutzung der Kohlekraftwerke in Deutschland „innerhalb der nächsten 15 bis 20 Jahre“ zu beenden. Ist nach der Kernkraft jetzt die Kohle dran?

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Seit dem ersten Januar gibt es einen neuen Energiekonzern: Eon hat in Uniper die fossilen Kraftwerke ausgegliedert. Dessen Chef erklärt, warum er nicht nur Probleme übernommen hat, sondern auch Chancen.

„Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist wichtig und richtig, aber er...

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