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19.10.2015

12:21 Uhr

Gangart wird verschärft

Dieselgate bremst die IG Metall nicht

VonFrank Specht

PremiumOhne Rücksicht auf Verluste: Die IG Metall zeigt keine Rücksicht auf den durch den VW-Skandal angeschlagenen Standort und will der Industrie das Leben in Zukunft noch etwas schwerer machen. Viele Betriebe sind in Sorge.

Die Arbeitskosten sind seit 2009 fast um 20 Prozent gestiegen. dpa

VW-Motorenwerk in Salzgitter

Die Arbeitskosten sind seit 2009 fast um 20 Prozent gestiegen.

BerlinWenn Jörg Hofmann am Dienstag zum Chef der IG Metall gewählt wird, steht er nicht nur an der Spitze der weltgrößten Einzelgewerkschaft. Er soll wenige Wochen später auch seinen Vorvorgänger Berthold Huber im Aufsichtsrat von Volkswagen ablösen. Jenem Unternehmen also, das mit Dieselgate nicht nur die Autoindustrie mit ihren rund 800.000 Beschäftigten in eine Vertrauenskrise gestürzt hat, sondern die gesamte deutsche Wirtschaft.

Wer nun aber von der IG Metall besondere Rücksichtnahme auf den angeschlagenen Standort erwartet, liegt falsch. „Wir zahlen nicht für eure Krise“, hat der Noch-Vorsitzende Detlef Wetzel als Devise ausgegeben. Und was die 485 Delegierten beim einwöchigen...

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