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23.03.2016

11:31 Uhr

Gastbeitrag von DIW-Chef Fratzscher

Die unsoziale Marktwirtschaft

VonMarcel Fratzscher

PremiumEs ist eine bittere Wahrheit: Unsere Soziale Marktwirtschaft existiert nicht mehr. Deutschland ist eines der Industrieländer mit der höchsten Ungleichheit. Das verursacht massive Schäden – und den Preis zahlen alle. Ein Gastbeitrag.

Die unteren 40 Prozent der Gesellschaft besitzen praktisch nichts dpa

Auf der Straße

Die unteren 40 Prozent der Gesellschaft besitzen praktisch nichts

BerlinIst die Ungleichheit von Vermögen, Einkommen und Chancen in Deutschland hoch? Und hat die bestehende Ungleichheit wirtschaftliche Kosten? Wir als Gesellschaft wollen beide Fragen gerne vehement verneinen, so wie meine beiden Kollegen Clemens Fuest und Christoph Schmidt im Handelsblatt vom 21. März. Denn wir sind stolz auf die Soziale Marktwirtschaft, die das Leitmotiv unserer Wirtschafts- und Sozialpolitik der vergangenen sieben Jahrzehnte war.

Die Realität ist eine andere: Unsere Soziale Marktwirtschaft existiert nicht mehr. Die Ungleichheit ist hoch, wirklichen marktwirtschaftlichen Wettbewerb gibt es immer weniger. Wir müssen dringend unsere ideologischen Scheuklappen ablegen, die nach dem Motto funktionieren „Was nicht sein...

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