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06.10.2015

20:00 Uhr

Gastkommentar von Hans-Werner Sinn

Außer Kontrolle

VonHans-Werner Sinn

PremiumAngesichts des Flüchtlingsstroms kippt die Willkommenskultur, weil sich die Kapazitäten Deutschlands erschöpfen. Der Bundesregierung wird nichts anderes übrigbleiben, als restriktivere Maßnahmen zu ergreifen.

DüsseldorfArmuts- und Kriegsflüchtlinge drängen derzeit zu Hunderttausenden nach Europa. Die Willkommenskultur kippt, weil sich die Möglichkeiten Deutschlands erschöpfen. Um die Völkerwanderung über die Balkan-Route zu stoppen, beschloss zunächst Ungarn, die Grenzen zu kontrollieren. Dann folgten Deutschland, Österreich, die Slowakei, Slowenien, Kroatien, Tschechien, die Niederlande und Polen mit Grenzkontrollen.

Die meisten Menschen wollen nach Deutschland. Derzeit wird hier vermutlich über die Hälfte aller Asylanträge in EU-Ländern gestellt, obwohl hier nur 16 Prozent der Bevölkerung der EU wohnen. Nach Informationen der bayerischen Staatsregierung nahm Deutschland allein im September mit 270.000 die Einwohnerzahl einer Großstadt als Flüchtlinge auf.

Hans-Werner Sinn ist Präsident des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung.

Der Autor

Hans-Werner Sinn ist Präsident des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung.

Deutschland hat neben...

Kommentare (1)

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Herr Friedrich Krebeck

07.10.2015, 08:48 Uhr

Das ist DIE Chance für das alternde Deutschland!
Von den vielen jungen Leuten, speziell aus Syrien, die nach D strömen, werden sicher manche Menschen sein, die die angebotenen Chancen ernsthaft und nachhaltig nutzen werden.

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