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13.05.2016

14:50 Uhr

Gesamtmetall-Präsident Dulger

„Es liegt ein vernünftiger Tarifabschluss auf dem Tisch“

VonFrank Specht

PremiumDer Metall-Abschluss liegt aus Sicht von Rainer Dulger nahe an der Schmerzgrenze. Der Gesamtmetall-Chef über die neue Flexibilität im Tarifvertrag, überzogene Warnstreiks und Tarifpolitik als Mittel, um die Inflation anzuheizen.

„Ungefähr 15 Prozent der Unternehmen geht es gut, einem großen Teil geht es einigermaßen, aber bis zu 20 Prozent der Firmen haben Probleme.“ dpa

Rainer Dulger

„Ungefähr 15 Prozent der Unternehmen geht es gut, einem großen Teil geht es einigermaßen, aber bis zu 20 Prozent der Firmen haben Probleme.“

Herr Dulger, die deutsche Wirtschaft hat im ersten Quartal einen Turbostart hingelegt. Da sind die 4,8 Prozent über 21 Monate, die Sie den Metallern gönnen, doch gut verkraftbar, oder?
Der Scheinaufschwung in Deutschland ist vom Konsum und nicht von der Investitionsgüterindustrie getrieben. Deshalb dürfen wir die Wirtschaftskraft der Metall- und Elektroindustrie nicht am Bruttoinlandsprodukt messen, sondern am Branchenwachstum. Seit 2008 sind die Löhne um 20 Prozent gestiegen, die Produktivität ist aber nur um zwei Prozent gewachsen. Die Inflation liegt derzeit bei nur 0,3 Prozent. Deshalb ist dieser Abschluss nach wie vor nicht wirklich niedrig, obwohl die Belastung für die Unternehmen...

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