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05.10.2017

06:19 Uhr

Gewerkschaften nach SPD-Niederlage

Ohne Bündnispartner

VonFrank Specht

PremiumDie Gewerkschaften müssen sich nach dem Wahldebakel der SPD wieder auf mehr Widerstand einstellen – insbesondere bei der Arbeitsmarktpolitik. Zudem stellt sich die Frage: Warum haben so viele Mitglieder die AfD gewählt?

Allein auf weiter Flur. imageBROKER / Werner Bachmeier

Gewerkschaftsdemonstration

Allein auf weiter Flur.

BerlinStabilisierung des Rentenniveaus, mehr Freiheit bei der Arbeitszeit, Recht auf Weiterbildung: Beim Blättern durch die Anträge für die Gewerkschaftstage der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) und der IG Bau hat man schnell das SPD-Wahlprogramm vor Augen. Doch wenn sich die beiden Industriegewerkschaften in wenigen Tagen zu ihren alle vier Jahre stattfindenden Zukunftskongressen versammeln, ist ihnen ein wichtiger Bündnispartner abhandengekommen. Die Sozialdemokraten gehen nach ihrem Wahldebakel in die Opposition – und werden nicht mehr der verlängerte Arm der Gewerkschaften im Berliner Politikbetrieb sein.

„Ein so konfliktfreies und ernsthaftes Zusammenspiel zwischen Regierung und Gewerkschaften wie unter Schwarz-Rot gab es...

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