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06.06.2016

16:20 Uhr

Glyphosat-Debatte

Auf den Kern besinnen

VonAnja Stehle

PremiumDie Debatte um Glyphosat dient den Gegnern des Pestizids für ein ganz anderes Ziel: Sie wollen Stimmung für eine Agrarwende machen. Doch die Diskussion muss breiter geführt werden. Ein Kommentar.

Europäisches Prinzip: „Im Zweifel nein.“ dpa

Feld in Mecklenburg-Vorpommern

Europäisches Prinzip: „Im Zweifel nein.“

Der Kampf um die Zulassung des Unkrautvernichters Glyphosat wird längst nicht mehr mit wissenschaftlichen, sondern mit politischen Argumenten geführt. Auch die SPD nutzt das Gezerre um das umstrittene Mittel, um ihr Profil zu schärfen. Die Diskussion ist zu einem Stellvertreterkrieg um die Zukunft der Landwirtschaft verkommen. Bewusst verteufeln die Gegner das Pestizid, das sinnbildlich für die moderne, effizienzgetriebene Landwirtschaft steht, um Stimmung für eine Agrarwende zu machen. Sie instrumentalisieren den Streit für ihren Kampf gegen milliardenschwere Agrarkonzerne wie Monsanto. Doch die Debatte eignet sich nicht für einen Entscheid über gute oder schlechte Massenbetriebe. Dafür braucht es eine breite Diskussion,...

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