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09.02.2017

20:55 Uhr

Grube-Nachfolge

Die Bahn wird zur Chefsache

VonDaniel Delhaes

PremiumDie Suche nach einem neuen Bahnchef gestaltet sich kompliziert. Für den eigentlichen Grube-Kronprinzen Ronald Pofalla kommt der Wechsel wohl zu früh – und die SPD ist gegen ihn. Nun muss Kanzlerin Merkel entscheiden.

Für Politiker ist die Bahn Teil der Daseinsvorsorge und weniger eine gewinnorientierte AG. imago/Jochen Tack

Bahn-Tower und Reichstag in Berlin

Für Politiker ist die Bahn Teil der Daseinsvorsorge und weniger eine gewinnorientierte AG.

BerlinKanzlerin Angela Merkel (CDU) pflegt die Loyalität zu ihren Ministern – und auch zum ehemaligen Kanzleramtschef Ronald Pofalla. Ihm ermöglichte Merkel den Wechsel zur Deutschen Bahn. Seither galt als gesetzt, dass Pofalla in einigen Jahren Chef des Bundesunternehmens mit einem Umsatz von 40 Milliarden Euro und 300.000 Mitarbeitern wird – als Nachfolger von Rüdiger Grube.

Doch seit Ende Januar ist alles anders. Da tagte der Aufsichtsrat – und stimmte nicht wie vom Bund geplant der Vertragsverlängerung für Grube ohne Diskussion zu. Entnervt trat der daraufhin zurück. Nach der chaotischen Sitzung resümierten Teilnehmer: „Das einzig Positive ist, dass es Pofalla...

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