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21.06.2017

18:08 Uhr

Handelsblatt-Wirtschaftsclub

„Die Soli-Abschaffung ist finanzierbar“

VonMartin Greive, Donata Riedel

PremiumDie SPD hat ihr Steuerkonzept für den Wahlkampf vorgestellt. Damit haben die Sozialdemokraten die Union in Zugzwang gebracht, sagen Ökonomen. Die Pläne von CDU und CSU wirkten nun wie aus der Zeit gefallen.

Die gute Finanzlage des Bundes nicht aufs Spiel setzen. Marko Priske für Handelsblatt

Ökonomen Fuest (l.) und Fratzscher

Die gute Finanzlage des Bundes nicht aufs Spiel setzen.

BerlinMartin Schulz hat am Montag vorgelegt. Jetzt wartet alles auf die Union. Anfang Juli wollen CDU und CSU ihr Steuerkonzept präsentieren. Mit seinem Vorstoß, den Solidaritätszuschlag ab 2020 nur noch von Gutverdienern zahlen zu lassen und dann möglichst schnell ganz abzuschaffen, hat Schulz die Union unter Druck gesetzt. Ihre bisherige Ankündigung, den Soli ab 2020 schrittweise bis 2030 abzuschmelzen, wirkt nun aus der Zeit gefallen.

Deutschlands Topökonomen erwarten daher, dass die Union ihr Steuerkonzept an das der SPD anpassen wird. „Die Union könnte nun natürlich sagen, wir schaffen den Soli komplett ab. Finanzierbar ist das, aber es ist die...

Kommentare (1)

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Herr Simon Wolf

22.06.2017, 16:16 Uhr

Mit der Debatte zur Abschaffung des Solis handelt es sich meiner Meinung nach nur um ein Ablenkungsmanöver, damit niemand mehr vor der Wahl auf den Gedanken kommt, eine Steuerreform ernsthaft einzufordern.
Die Arbeitspapiere der Union und der SPD verdienen den Namen „Konzept“ deshalb auch nicht. Am beklagenswerten Status Quo rumzudoktern ist keine zu würdigende Leistung.

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