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16.05.2017

17:28 Uhr

Handwerk fehlen Fachkräfte

ZDH setzt sich für Einwanderungsgesetz ein

VonFrank Specht

PremiumWeil immer mehr Fachkräfte fehlen, macht sich der Zentralverband des deutschen Handwerks jetzt in einem Positionspapier mit konkreten Vorschlägen für Einwanderung stark. Das Land brauche qualifizierte Zuwanderer.

Für Jugendliche aus Nicht-EU-Staaten, die eine Ausbildung in einem Mangelberuf anstreben, will der Verband das Aufenthaltsgesetz lockern. dpa

Flüchtlinge in Arbeit

Für Jugendliche aus Nicht-EU-Staaten, die eine Ausbildung in einem Mangelberuf anstreben, will der Verband das Aufenthaltsgesetz lockern.

BerlinDer Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) macht sich für ein Einwanderungsgesetz stark. „Es kann nicht sein, dass Aufträge ins Stocken geraten oder liegen bleiben, nur weil Fachkräfte fehlen“, sagte ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer dem Handelsblatt. Deshalb brauche das Land qualifizierte Zuwanderer.

Schon heute haben mehr als 40 Prozent der Handwerksbetriebe Schwierigkeiten, offene Stellen zu besetzen. Das ZDH-Präsidium hat deshalb ein Positionspapier zur gesteuerten Zuwanderung beschlossen und an die Generalsekretäre der Parteien verschickt. Darin macht es sich für ein Einwanderungsgesetz stark, das die rund 50 bestehenden Aufenthaltstitel bündelt und strafft. Asylrecht und Arbeitsmigration sollen dabei strikt getrennt werden, ein „Spurwechsel“...

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