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21.03.2017

06:22 Uhr

Handwerk

Kampf um den Meisterbrief

VonRuth Berschens, Till Hoppe, Frank Specht

PremiumKanzlerin und Handwerk sehen Meisterzwang und duale Ausbildung in Deutschland durch Brüsseler Vorschläge gefährdet. EU-Kommissionsvize Katainen versucht zu beruhigen: Die Sorgen seien „nicht gerechtfertigt“.

Das deutsche Handwerk ist stolz auf das bewährte System der dualen berufsausbildung. Heiko Specht/laif

Tischlerlehrling im Meisterbetrieb

Das deutsche Handwerk ist stolz auf das bewährte System der dualen berufsausbildung.

Brüssel, BerlinDie Ansage war klar, und sie kam von der Kanzlerin persönlich: Wenn die EU-Kommission „unter der Maßgabe Freifahrt und keine Barrieren für Dienstleistungen“ darauf aus sei, Verkammerung, Meisterbrief, Qualitätssicherung und duale Ausbildung für unerwünscht zu erklären, dann müsse sie sich auf „einen harten Kampf“ einstellen, warnte Angela Merkel vergangene Woche. Die Regierungschefin stimmte damit ein in den Chor der Empörten, der zuletzt immer lauter geworden war. „Wir lassen uns den Meisterbrief nicht kaputtmachen“, verkündete Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) im Vorfeld der Internationalen Handwerksmesse, und Holger Schwannecke, der Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), ergänzte: „Deregulierung bedeutet nichts...

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