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25.09.2015

13:36 Uhr

Hassans Flucht nach Passau

„Die Jüngeren haben oft geweint – sehr oft“

PremiumAllein schickte ihn seine Familie von Syrien aus auf den Weg nach Deutschland. Anderthalb Monate war Hassan Hassan unterwegs, bis er entkräftet in Passau ankam. Jetzt erzählt er von seiner Flucht.

„Zuhause hatte ich Angst vor Explosionen. Auf der Flucht hatte ich auch Angst um mein Leben. Heute habe ich Angst um meine Familie. “ Pressefoto

Hassan Hassan

„Zuhause hatte ich Angst vor Explosionen. Auf der Flucht hatte ich auch Angst um mein Leben. Heute habe ich Angst um meine Familie.

Flipflops und Shorts trug ich am Leib, als ich vergangenes Jahr am 27. September in Passau ankam. Mir war sehr kalt – aber dennoch fühlte ich mich das erste Mal seit Wochen wieder etwas sicherer. In einem Camp, in dem die Stadt Minderjährige in Obhut genommen hat, bekam ich ein Bett, frische Kleider und so viel Essen, dass ich satt wurde. Und ich lernte schnell, „guten Appetit“ zu sagen.

Das ist jetzt ziemlich genau ein Jahr her und ich habe einen langen Weg hinter mir. Mit Angst, Qualen und einem Gefängnisaufenthalt.

Im vergangenen Jahr, Anfang August, musste ich meine Familie...

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